Wenn Sie diesen Beitrag lesen, dann werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit bereits viel mit Aluminium zu tun gehabt haben. Vielleicht haben Sie auch schon das ein oder andere Aluminium-Profil bei AluScout gekauft. Danach haben Sie es entweder selbst verwendet, oder die Verwendung veranlasst. In beiden Fällen hat Aluminium Ihren Arbeitsalltag geprägt.
Doch auch wenn Sie bei der Arbeit nichts mit dem Werkstoff zu tun haben, begegnen Sie diesem Metall dennoch im Alltag. Wir haben bereits gelernt, es für selbstverständlich aufzunehmen und schätzen es nicht mehr wirklich wert.
Doch was ist Aluminium überhaupt? Welche Eigenschaften hat dieses Material und wieso ist es so beliebt? Das schauen wir uns in diesem Beitrag gemeinsam an.

 

Inhalt dieses Beitrags

Eigenschaften und Herkunft des Aluminiums

Aluminium ist eines von 61 Metallen. Der silbrig-weiße Werkstoff ist in der Erdhülle und Erdkruste zu finden und gehört zu den häufigsten natürlichen Metallen. Es ist ein unedles Leichtmetall, welches gerade mal 2,7 Gramm pro cm³ auf die Waage bringt.
Zum Vergleich: Das leichteste Leichtmetall ist Lithium, welches 0,53 Gramm pro cm³ wiegt. Das schwerste ist Titan – dieses wiegt 4,51 Gramm pro cm³.

Also liegt Aluminium im mittleren Gewichtsbereich der Leichtmetalle. Von der Festigkeit jedoch ist das Leichtmetall mit Stahl vergleichbar. Gleichzeitig weist es bloß ein Drittel der Dichte von Stahl auf.

Werfen wir einen Blick auf die elektrische Leitfähigkeit von Aluminium. Aluminium hat eine starke elektrische Leitfähigkeit und steht auf Platz 4 der Leitfähigkeit unter den Metallen. Platz 1 nimmt Silber, Platz 2 Kupfer und Platz 3 Gold ein. Die elektrische Leitfähigkeit des Aluminiums kann an der Oberfläche des Metalls durchs Eloxieren minimiert werden.   

 

Geschichte des Aluminiums

Der Werkstoff gilt als ein relativ junges Metall. Es wurde erst 1825 in Dänemark entdeckt. In diesem Jahr gelang die Reindarstellung des Metalls. Seitdem haben Wissenschaftler mit Verschiedenen chemischen Verfahren experimentiert. Das Ziel dieser Experimente war die Entdeckung immer neuerer Eigenschaften und die Verbesserung der bereits ermittelten. Es wurde an immer höheren Reinheitsgraden, besseren Temperaturleitfähigkeiten und weitere Individualitäten geforscht.

Seitdem entstanden über die Zeit immer neue Erkenntnisse über das Leichtmetall. Man gewann immer mehr Informationen zur Brennbarkeit und der Dichte des Aluminiums.  

Auch bei der Aluminiumproduktion wurden immer neuere Verfahren verwendet und bestehende Verfahren optimiert. Durch diese Optimierungen konnte die Schwierigkeit der Herstellung minimiert werden. Dadurch ist das Leichtmetall im Wert gesunken. Zu Beginn waren die Preise für Aluminium höher als die für Gold.

 

Industrielle Nutzung und Behandlung von Aluminium

 

Eine interessante Geschichte, finden Sie nicht? Ein sehr interessantes Merkmal des Metalls ist unserer Meinung der „Selbstschutz“ von Aluminium:

Bei Kontakt mit der Luft entwickelt das Metall eine so genannte Aluminiumoxidschicht. Diese Schicht schütz den Werkstoff vor Korrosionen und ist wasser- und luftundurchlässig. Wird diese Schutzschicht beschädigt, so tritt automatisch wieder der oben beschriebene Effekt auf und das Aluminium ist sogleich wieder geschützt.

Das natürliche Prinzip der Schutzschichterzeugung nutzt man auch industriell: In der Produktion wird die Erzeugung dieser Schutzschicht durch das Eloxal-Verfahren kontrolliert und gesteuert.
Nebenbei hat man dort die Möglichkeit, individuelle Farbpigmente einzubauen, die die Oberfläche dann wunschgemäß tönen. Somit sind wir in der Lage, Ihnen unser Aluminium in verschiedenen Farben anzubieten.

Durch seine vielen Besonderheiten und physische Eigenschaften wird Aluminium oft für industrielle Zwecke verwendet: Die Elektrotechnik, der Maschinen- und Anlagenbau, das Bauwesen, der Verkehrssektor und viele weitere Industriebereiche nutzen das Metall als Werkstoff.

Für unsere Profile nutzen wir den Faktor der Beständigkeit des Aluminiums: Es muss viel aushalten und den variierenden Umweltbedingungen standhalten können.

Welchen Faktor nutzen Sie?